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Berichte


Kleestadt 2:1 TSG

Spieltag 1


Erste Mannschaft steht zum Rundenauftakt trotz ansprechender Leistung ohne Punkte da

Keiner wusste so recht, was nach der wenig aussagekräftigen Vorbereitung auf die TSG Bad König in der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald zum Saisonauftakt bei Viktoria Kleestadt zukommen würde. So schwirrten viele Fragen in den Hinterköpfen der Bad Königer Verantwortlichen: Reicht die körperliche Verfassung nach der turbulenten Vorbereitung für 90 Minuten? Ist es gelungen, die zahlreichen Neuzugänge zu integrieren? Ist das junge Team der Kreisoberliga überhaupt gewachsen? Nach 90 hoffnungsvollen Minuten gab es für das Team von Coach Drago Cutura auf all die Fragen nur eine Antwort: ja. Erwartungsgemäß bestimmten zunächst die Aufstiegskandidaten aus Kleestadt das Geschehen, wobei sich die TSG auf das Verteidigen beschränkte. Überraschenderweise hatte dabei die neu formierte Viererkette um Stefan Steiger, Robin Friedrich, Raimund Ebert und Jochen Schäfer nach nur kurzen Anlaufschwierigkeiten wenig Probleme mit den quirligen Außenspielern der Viktoria, so dass man mit zunehmender Spieldauer die Begegnung ausgeglichener gestalten konnte. Die besseren Torchancen oblagen jedoch der Viktoria, die auch in der 17. Minute in Führung ging, als sie einen Schnitzer im Bad Königer Aufbauspiel bitter bestrafte. Nichts desto trotz stießen auch die Kurstädter vor allen Dingen über die schnellen Flügelspieler Wladimir Jakovenko und Onur Carbuga ab und an vor das Kleestädter Gehäuse. Allzu oft fehlte jedoch der Abnehmer im gegnerischen Strafraum. Die beste Chance in Halbzeit eins vergab allerdings der von Kapitän Sebastian Kraft wunderbar in Szene gesetzte Nico Austein, als sein Kurzschuss nur um Millimeter am Pfosten vorbei strich. Unmittelbar vor und nach dem Seitenwechsel konnte man sich dann auf TSG-Keeper Urs Herrmann verlassen, der zwei gute Chancen der Gastgeber vereitelte. Auch in Hälfte zwei wussten die Kurstädter bis auf wenige Ausnahmen das Kleestädter Kombinationsspiel geschickt zu unterbinden: Das defensive Mittelfeld um Ioannis Apostolidis und Maik Ribeiro leistete hierbei Höchstarbeit. Zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, nämlich kurz vor der Schlussphase, fing man sich dann den 0:2-Rückstand nach einer Standardsituation. In der letzten Saison, als man in Kleestadt noch mit 1:5 die Segel streichen musste, wäre dies wohl einer Vorentscheidung gleichgekommen. Nicht so in dieser: Völlig unbeeindruckt von dem weiteren Gegentreffer konnten sich die Kurstädter, angetrieben durch die eingewechselten Debütanten Manuel Ehrhard und Till Hoffmann, in der Schlussviertelstunde deutliche Feldvorteile erspielen. Der Anschlusstreffer lag so in der Luft. Diesen verpasste Nico Austein in der 78. Minute, als er freistehend am Kleestädter Tormann scheiterte. Zehn Minuten später machte es Kapitän Sebastian Kraft da besser, als er auf Zuspiel von Manuel Ehrhard dem Schlussmann keine Chance ließ und seine TSG auf 1:2 heranbrachte. Zwar warf die TSG auch in der Nachspielzeit noch einmal alles nach vorne, doch die verbleibenden, wenigen Minuten reichten für einen schlussendlich auf Grund der kämpferischen Einstellung verdienten Punktgewinn nicht aus. Trotz der 1:2-Niederlage kann die TSG Bad König optimistisch in die noch junge Saison blicken: Ohne Ausnahme bot man beim Aufstiegskandidaten eine starke, aufopferungsvolle und vor allen Dingen leidenschaftliche Leistung, so dass man gespannt auf die Heimpremiere am kommenden Donnerstag, dem 11.08.2011, sein darf. Um 19:00 Uhr empfängt man die Spvgg. Groß-Umstadt. Am Sonntag, dem 14.08.2011 um 15:00 Uhr, steigt dann das Derby beim FV Mümling-Grumbach. Auf Ihre Unterstützung zählt dabei die TSG Bad König Abt. Fußball. Weitere Infos unter www.tsg-badkoenig.de. Aufstellung TSG: Herrmann, Schäfer, Ebert, Steiger (Hoffmann, 70. Minute), Ribeiro (Ehrhard, 60. Minute), Apostolidis, Jakovenko, Carbuga, Kraft, Austein. ...zu den Bildern



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TSG 0:0 Groß-Umstadt

Spieltag 2


Nullnummer im Sportzentrum: Erste Mannschaft und Groß-Umstadt trennen sich torlos

Die Anfangsphase gehörte der TSG Bad König, die Schlussphase der Spielvereinigung aus Groß-Umstadt. In der Zwischenzeit passierte nicht viel. So lässt sich das erste Heimspiel der Kurstädter in der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald in der Saison 2011/2012 wohl am besten zusammenfassen.
Dabei merkte man den Bad Königern gleich zu Beginn an, dass sie sich vor ansehnlicher Zuschauerkulisse einiges vorgenommen hatten: Sowohl Maik Ribeiro wie auch Robin Friedrich und Raimund Ebert prüften in den Anfangsminuten den gut reagierenden Umstädter Schlussmann aus kurzer Distanz. So entwickelte sich aus Kurstädter Sicht zu Anfangs ein flotter und ansehnlicher Kick, der Tabellendritte aus der vergangenen Spielzeit enttäuschte hingegen zunächst und sah sich einer Bad Königer Übermacht ausgesetzt.
Erst als die TSG den Druck der Anfangsphase aus nicht ersichtlichen Gründen nicht mehr aufrecht erhalten konnte, kam die Spielvereinigung erwartungsgemäß besser ins Spiel, wobei die Partie mit zunehmender Spieldauer an Qualität verlor und zusehends verflachte. So stand die Begegnung auf eher mäßigem Kreisoberliganiveau, wobei die Groß-Umstädter noch vor dem Halbzeitpfiff durch eine Kopfball- und eine Kurzschusschance ihrerseits die Führung verpassten. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit wechselte man mit einem gerechten 0:0 die Seiten.
Nach dem Wiederanpfiff waren Torchancen zunächst Mangelware. Der gut leitende Schiedsrichter hatte hierbei jederzeit wenig Mühe mit der vielleicht sogar zu harmlos geführten Partie. Erst in der Schlusshalbestunde entwickelte sich die Partie hin zu einem offenen Schlagabtausch, in welchem keiner der beiden Mannschaften das Bemühen um einen Torerfolg abzusprechen war. Doch während das Bad Königer Offensivspiel schlicht als ideen- und einfallslos beschrieben werden konnte, besaß wenigstens die Spielvereinigung gleich mehrfach die Möglichkeit für die Entscheidung zu sorgen: Drei Mal profitierte sie dabei von dicken Schnitzern der ansonsten von Kapitän Raimund Ebert gut organisieren Bad König Hintermannschaft, allein im Abschluss versagten ihr die Nerven. So zischten die Bälle jeweils nur um Millimeter am Kurstädter Tor vorbei.
Nach 90 unterhaltsamen, aber torlosen Minuten musste man aus Bad Königer Sicht auf Grund der enttäuschenden zweiten Hälfte letztlich mit der Punkteteilung noch zufrieden sein, auch wenn mit mehr Entschlossenheit gegen eine verwundbare Groß-Umstädter Mannschaft mit Sicherheit mehr drin gewesen wäre.
So steht man an diesem Sonntag, dem 14.08.2011 um 15:00 Uhr, im Derby beim Aufsteiger vom FV Mümling-Grumbach schon unter leichtem Zugzwang, wenn man nicht frühzeitig in den Abstiegskampf verwickelt werden will. Auf Ihre Unterstützung in Mümling-Grumbach zählt die TSG Bad König Abt. Fußball.
Aufstellung TSG: Herrmann, Schäfer, Ebert, Friedrich, Steiger (Hoffmann, 70. Minute), Ribeiro (Ehrhard, 60. Minute), Apostolidis, Jakovenko, Carbuga (Susnica, 65. Minute), Kraft, Austein




Mümling-Grumbach 0:2 TSG

Spieltag 3


Erster Auswärtssieg seit einem Jahr - erste Mannschaft schlägt Mümling-Grumbach

Der letzte Auswärtssieg der TSG Bad König in der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald datierte vom 15.08.2010. Damals schlug man die zweite Garnitur von Viktoria Urberach mit 6:4. Knapp ein Jahr später, am 14.08.2011, war man nun endlich wieder auswärts erfolgreich: Und das ausgerechnet im Kreisderby gegen den Aufsteiger vom FV Mümling-Grumbach.
Vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse im Höchster Stadtteil startete der FVM besser in die Partie und belagerte zunächst das Bad Königer Tor fast im Minutentakt. Allein im Abschluss präsentierten sich die Grumbacher zu inkonsequent und scheiterten ein ums andere Mal am gut aufgelegten Bad Königer Schlussmann Urs Herrmann. So nahm das Kurstädter Spiel erst gegen Mitte der ersten Halbzeit an Fahrt auf. Mümling-Grumbach präsentierte sich hingegen weiterhin brandgefährlich: Die vom starken Kapitän Raimund Ebert organisierte Bad Königer Hintermannschaft um Stefan Steiger, Robin Friedrich und Jochen Schäfer hatte dabei ihre liebe Mühe das zielstrebige Angriffsspiel des FVM zu unterbinden. Die Schlussphase der ersten Hälfte gehörte dann aber der TSG, deren zentrales Mittelfeld, namentlich Maik Ribeiro und Ioannis Apostolidis, dem ersatzgeschwächten Gegner im Spielaufbau ein ums andere Mal den Schneid abkaufte. Mehr als Schusschancen von Wladimir Jakovenko, Nico Austein und Sebastian Kraft sprangen aber nicht heraus. Wie dem auch war: Trotz der besseren Spielanlage konnte man sich glücklich schätzen, dass man mit dem 0:0 die Seiten wechselte und nicht einem Rückstand hinterherlaufen musste.
Auch nach dem Wiederanpfiff konnte das mit Spannung erwartete Derby die Erwartungen nicht erfüllen: Schwüle Temperaturen beeinträchtigten die Spielgeschwindigkeit, so dass das Spiel über weite Strecken wie gelähmt wirkte und zusehends verflachte. Dabei blieb die TSG - wie in Hälfte eins - zwar die spielerisch bessere Mannschaft und erkämpfte vor allem auf Grund der hervorragenden Laufarbeit von Wladimir Jakovenko und Sebastian Kraft die Ballhoheit im Mittelfeld, vor dem Gehäuse sorgte jedoch der FVM für die deutlich lautere Musik: Während für die Bad Königer oftmals an der Strafraumgrenze Schluss war, wussten die Mümling-Grumbacher bis zur 75. Minute jedoch zwei hundertprozentige Torchancen nicht in Zählbares umzumünzen. Und dies nutzten die Kurstädter aus, als - wie aus dem Nichts - Ioannis Apostolidis das Leder in der 78. Minute durch einen 25-Meter-Freistoß in den Winkel zimmerte und seine gute Leistung mit der glücklichen 1:0-Führung belohnte.
In der hektischen Schlussphase hatte dann erstaunlicherweise die TSG mehr zu bieten, die gegen nun offensivere Mümling-Grumbacher zu einer weiteren guten Einschussmöglichkeit kam: Nico Austein scheiterte jedoch am souveränen Schlussmann des FVM. Dass man dennoch nicht bis zur Schlussminute zittern musste hatte man dann Neuzugang Manuel Ehrhard zu verdanken, der das vom Trainergespann Drago Cutura/Bernd Heckmann in ihn gesetzte Vertrauen zu erfüllen wusste und in der 86. Minute durch einen phänomenalen Kurzschuss, auf Zuspiel von Ioannis Apostolidis, abgezockt für den - dem Chancenverhältnis nicht gerade entsprechenden - 2:0-Endstand sorgte.
Vier Punkte aus drei Spielen und der neunte Tabellenplatz: Einen besseren Saisonstart hätte es für die tiefgehandelte TSG Bad König kaum geben können. Nichts desto trotz muss man am kommenden Sonntag, dem 21.08.2011 um 15:00 Uhr, zu Hause gegen den KSV Reichelsheim (13.) unbedingt nachlegen, wenn man die Abstiegsränge auf Distanz halten will. Am Donnerstag, dem 25.08.2011 um 19:00 Uhr, reist man dann schon zum nächsten wichtigen Auswärtsspiel nach Georgenhausen (17.). Auf Ihre Unterstützung zählt dabei die TSG Bad König Abt. Fußball. Weitere Infos unter www.tsg-badkoenig.de.

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TSG 4:0 Reichelsheim

Spieltag 4


Feuerwerk im Sportzentrum - erste Mannschaft überrollt den KSV Reichelsheim 4:0

Da wächst etwas zusammen in Bad König: Vier Spiele, sieben Punkte, sieben zu zwei Tore und Tabellenplatz sechs - nicht zu glauben, dass die TSG Bad König in der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald eigentlich als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt wird. Offensichtlich scheint das Team vom Trainergespann Drago Cutura/Bernd Heckmann jedoch den Ernst der Lage rechtzeitig begriffen zu haben und präsentiert sich bislang jedenfalls in den Sechs-Punkte-Spielen gegen mögliche Mitabstiegskandidaten auf Ballhöhe. So auch gegen den schwach in die Saison gestarteten KSV Reichelsheim.
Das Kreisderby begann flott, beide Teams egalisierten sich zunächst und schon früh gab es Torchancen auf beiden Seiten. Mit zunehmender Spielzeit übernahm dann aber die TSG das Kommando und ging auch folgerichtig in der 17. Minute in Führung, als Nico Austein auf Zuspiel von Maik Ribeiro von einem Ausrutscher seines Gegenspielers profitierte und die Kurstädter mit seinem ersten Saisontreffer kaltschnäuzig mit 1:0 in Führung brachte.
Wie beflügelt von diesem frühen Treffer dominierten die Bad Königer auch in den Folgeminuten das Geschehen. Und während sich Reichelsheim in Hälfte eins keine nennenswerte Torchance mehr erarbeiteten sollte, erhöhte der sich erst letzte Woche endgültig in die Startformation gespielte Strafraumstürmer Manuel Ehrhard nach mustergültiger Flanke von Sebastian Kraft per Kopf noch vor der Halbzeit verdient auf 2:0.
Auch nach dem Seitenwechsel wirkte das Spiel des KSV behäbig: Den Gersprenztalern merkte man schon früh Resignation und Frustration an, so dass man aus einer souveränen Hintermannschaft um Kapitän Raimund Ebert, Robin Friedrich, Stefan Steiger und Jochen Schäfer heraus die Begegnung jederzeit kontrollieren konnte. Sowohl konditionell wie auch taktisch und technisch wusste das von Ioannis Apostolidis, Maik Ribeiro und vor allen Dingen des bärkenstarken Sebastian Kraft organisierte Bad Königer Mittelfeld das Spiel dabei zu beherrschen. So deutete sich der zweite Treffer des nimmermüden Nico Austein in der 63. Minute schon an, als dieser von Sebastian Kraft wunderbar in Szene gesetzt seinen zweiten Sololauf clever zur 3:0-Vorentscheidung abschloss. In der Schlussphase hatte man dann leichtes Spiel gegen kapitulierende Reicheslheimer, so dass der aufgerückte Innenverteidiger Robin Friedrich nach einem scharf getretenen Eckstoß von Wladimir Jakovenko zum 4:0 sehenswert einnetzen konnte. Bemitleidenswert allein der Reichelsheimer Schlussmann, welcher durch sein souveränes Auftreten weitere Gegentore und Großchancen in den letzten fünfzehn Minuten verhinderte, denn durch die Einwechslungen von Sercan Sezek, Toni Angelov und Holger Klock wurde das Kurstädter Spiel noch einmal erfrischt. Bad König seinerseits musste nur noch einmal die Luft anhalten, als ein böser Schnitzer in der Defensive in der 85. Minute einen Lattenkracher bescherte.
Nichts desto trotz gab es nach 90 beeindruckenden Minuten der jungen Bad Königer Mannschaft nichts am auch in der Höhe verdienten 4:0-Kantersieg zu rütteln. Nach einigen Startschwierigkeiten scheint sich das junge Team nun jedenfalls gefunden zu haben, so dass der Klassenerhalt als realisierbares Saisonziel erscheint.
Am kommenden Donnerstag, dem 25.08.2011, bei der KSG Georgenhausen (16.) muss man nun weitere Punkte einfahren, wenn man den Tabellenkeller auf Abstand halten will. Schon am kommenden Sonntag, dem 28.08.2011 um 15:00 Uhr, empfängt man dann den hochgehandelten TSV Lengfeld (11.), gegen den mit einem vergleichbaren Auftreten wie gegen Reicheslheim aber auch etwas zu holen sein sollte. Auf Ihre Unterstützung zählt die TSG Bad König Abt. Fußball. Weitere Infos unter www.tsg-badkoenig.de.

Aufstellung TSG: Herrmann, Ebert, Friedrich, Schäfer, Steiger (80. Klock), Ribeiro (80. Angelov), Apostolidis, Jakovenko, Kraft, Austein, Ehrhard (72. Sezek)


Georgenhausen 2:2 TSG

Spieltag 5


Erste Manschaft nimmt auch aus Georgenhausen Punkt mit

Seit nunmehr vier Spielen in Folge ist die TSG Bad König in der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald ungeschlagen. Jüngst nahm das Team vom Trainergespann Drago Cutura/Bernd Heckmann trotz ausbaufähiger Leistung immerhin noch einen Punkt vom Aufsteiger von der KSG Georgenhausen mit.
Die schwache Partie begann zwar schwungvoll, doch bereits nach einer Viertelstunde schienen beide Teams ihr Pulver verschossen zu haben. Die von Kapitän Raimund Ebert bestens organisierte Bad Königer Hintermannschaft ließ hierbei so gut wie keine Torchance zu. Da die TSG aber ihrerseits ebenfalls zu einfallslos agierte, verlief die Begegnung bis zum Seitenwechsel höhepunktlos, wenn auch ausgeglichen.
Auch nach dem Wiederanpfiff war beiden Teams das Bemühen nicht abzusprechen, auf dem schmalen Geläuf fehlten allein die fußballerischen Mittel, um den Gegner ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. So gewann die TSG mit zunehmender Spieldauer zwar leichte Feldvorteile, die einzig nennenswerte Torchance bis dato vergab jedoch Manuel Ehrhard, dessen Kopfball knapp über die Latte strich.
Erst eine gelb-rote Karte in der 68. Minute rüttelte beide Mannschaften wach, die nun darum bemüht waren, die ansehnliche Zuschauerkulisse für 70 Minuten Sommerfußball zu entschädigen. Glück hatte die TSG dabei, dass der ansonsten gut leitende Schiedsrichter ein Foul im Bad Königer Strafraum auf außerhalb des Selbigen verlegte. Zwei Minuten später musste man dann aber doch den 0:1-Rückstand schlucken. Es verwunderte niemanden, dass dieser in der 72. Minute aus einer Standardsituation resultierte, denn aus dem Spiel heraus gelang auf beiden Seiten weiterhin wenig. Nichts desto trotz hatten die Kurstädter nun den Ernst der Lage begriffen und meldeten sich ebenfalls durch einen Freistoß postenwendend zurück: Wladimir Jakovenko netzte gefühlvoll ein.
In einer hektischen Schussviertelstunde blieb die TSG etwas besser, die größere Leidenschaft legte jedoch der Aufsteiger an den Tag. So blieb die Begegnung bis in die Schlussminuten hinein offen. Als Wladimir Jakovenko auf Zuspiel von Sebastian Kraft in der 89. Minute dann mit seinem zweite Treffer gar das 2:1 markierte, wähnten sich die Kurstädter schon auf der Siegerstraße. Mit dem Schlusspfiff musste man aber letztlich doch noch den vom Zeitpunkt her unglücklichen, insgesamt gesehen aber gerechten 2:2-Auslgeichstreffer nach einer weiteren Standardsituation schlucken. So endete die Partie, die nicht wirklich einen Sieger verdient hatte, mit einem 2:2-Unentschieden. Der Punktgewinn beschert der TSG weiterhin Tabellenplatz sechs. Auch wenn die bislang schwächste Saisonleistung in Georgenhausen sicherlich den hektischen Bedingungen, die ein Spiel am späten Donnerstagabend so mit sich bringt, mit geschuldet war, soll dies keine Ausrede für das halbherzige Auftreten der Kurstädter darstellen. Wenn man die Abstiegsränge weiterhin auf Distanz halten will ist am kommenden Sonntag, dem 28.08.2011 um 15:00 Uhr, zu Hause gegen den TSV Lengfeld schon eine enorme Leistungssteigerung von Nöten. Auf Ihre Unterstützung zählt dabei die TSG Bad König Abt. Fußball.

Aufstellung TSG: Herrmann, Ebert, Friedrich, Steiger, Schäfer (Klock, 50.), Apostolidis, Ribeiro (Sezek, 65.), Jakovenko, Austein, Kraft, Ehrhard (Angelov, 85.)


TSG - Lengfeld 1:2

Spieltag 6


Heimpleite gegen Lengfeld - erste Mannschaft verliert knapp

Keine fünf Minuten waren gespielt, als ein Elfmetergegentor sämtliche taktischen Vorgaben vom Trainergespann Drago Cutura/Bernd Heckmann im Kreisoberligaheimspiel der TSG Bad König gegen den TSV Lengfeld über den Haufen warf: Fortan rannte man einem 0:1-Rückstand hinterher.
So entwickelte sich mit zunehmender Spieldauer eine abwechslungsreiche, wenn auch nur mittelmäßige Begegnung, in welcher beide Teams in regelmäßigen Abständen auch vor das gegnerische Gehäuse kamen. Noch vor dem Halbzeitpfiff vergab Nico Austein die dickste Chance auf Seiten der TSG, als er freistehend knapp am Tor vorbei köpfte.
Die Phase nach dem Wiederanpfiff gehörte dann dem TSV Lengfeld, der sein spielerisches Übergewicht jedoch nicht in Zählbares umzumünzen wusste. So war es nur folgerichtig, dass die TSG zur Mitte der zweiten Hälfte dann doch zum etwas überraschenden, aber keinesfalls unverdienten 1:1-Ausgleichstreffer kam, nachdem es endlich einmal schnell gegangen war: Der nimmermüde Nico Austein erkämpfte sich einen zu kurz geratenen Pass, legte ab zu Ioannis Apostolids, welcher wiederum Sebastian Kraft mustergültig bediente. Dessen Kurzschuss verwandelte dann Manuel Ehrhard, der sich durch seinen dritten Saisontreffer zum neuen Goalgetter der TSG aufzuschwingen scheint, mühelos im Nachschuss.
Nach dem Ausgleichstreffer erhöhte der TSV dann postwendend die Schlagzahl und stellte keine fünf Minuten danach den alten Abstand wieder her, als eine Unachtsamkeit nach einem Freistoß den erneuten 1:2-Rückstand brachte. Auch die Folgeminuten gehörten dem TSV, welcher nun auf die Vorentscheidung drängte. Doch mit Glück und Geschick verhinderte die Bad Königer Hintermannschaft um die die starken Innenverteidiger Robin Friedrich und Raimund Ebert Schlimmeres.
Die Schlussviertelstunde ging dann klar an die TSG, welche das Lengfelder Tor nun fast im Minutentakt belagerte. Vor allem der herausragende Sebastian Kraft wusste dabei seine Mitspieler immer wieder gekonnt in Szene zu setzen, doch diesen versagten die Nerven: Allein Routinier Holger Klock vergab zwei Mal aus kurzer Distanz.
Auch wenn der nochmalige Ausgleichstreffer so zwar in der Luft lag, blieb es nach 90 Minuten bei der letztlich unglücklichen 1:2-Niederlage aus Kurstädter Sicht. Ein Punktgewinn wäre allemal drin gewesen. Wie dem auch sei: Da die anderen Kellerkinder siegen konnten, gelang es jedenfalls nicht die Abstiegsplätze auf Distanz zu halten. Deshalb muss man nun am kommenden Sonntag, dem 04.09.2011 um 15:00 Uhr, beim aktuellen Tabellenführer von der SG Sandbach auf einen Außenseitersieg hoffen, wenn man nicht in den Abstiegsstrudel geraten will. Auf Ihre Unterstützung zählt dabei die TSG Bad König Abt. Fußball.

Aufstellung TSG: Herrmann, Steiger (Hoffmann, 80.), Ebert, Friedrich, Schäfer, Apostolidis, Ribeiro (Carbuga, 70.), Kraft, Jakovenko, Austein, Ehrhard (Klock, 55.)


Sandbach - TSG 4:0

Spieltag 7

Erste Mannschaft chancenlos in Sandbach

Auf den Boden der Tatsachen wurde die erste Mannschaft in ihrem Gastspiel bei der SG Sandbach (2.) zurück geholt: Träumte man vor dem Anpfiff auf Grund des tollen Saisonstarts noch davon, dem Aufstiegsfavoriten ein Bein stellen zu können, trat nach dem Abpfiff schnell Ernüchterung ein. Mit 0:4 ging man chancenlos unter.
Von Beginn an waren die Gastgeber die klar spielbestimmende Mannschaft und drängten die TSG in die Defensive. Die Bad Königer präsentierten sich wie ausgewechselt im Vergleich zur druckvollen Schlussphase gegen den TSV Lengfeld: Kaum ein Kurstädter erreichte an diesem Tag Normalform.
So kam es, dass die mit Debütant Till Hoffmann veränderte Bad Königer Hintermannschaft erhebliche Probleme mit dem Sandbacher Offensivspiel hatte. Glück hatte man aber, dass jene grob fahrlässig mit den vielen sich ihnen bietenden Torchancen umgingen. Zwei Pfostenkracher bis zur Mitte der ersten Hälfte stehen symbolisch für die die Sandbacher Dominanz. Nichts desto trotz blieben auch die auf Konter lauernden Kurstädter zunächst gefährlich, verpassten es jedoch die SGS für ihre schwache Chancenausbeute zu bestrafen. Denn während Manuel Ehrhards Direktabnahme knapp über die Latte strich, wurde der durchgebrochene Nico Austein wegen Abseits zurück gepfiffen.
Vor dem Seitenwechsel musste man dann aber doch noch den völlig verdienten 0:1-Rückstand hinnehmen, als man sich nach einem weiteren Freistoß wieder nicht hellwach präsentierte.
Die Phase nach dem Wiederanpfiff gehörte dann erstaunlicherweise der TSG, welche scheinbar gewillt war, ihren treuen Anhang für den peinlichen Auftritt in Hälfte eins zu entschädigen. Unglücklicherweise fing man sich dann jedoch prompt den 0:2-Rückstand ein, welcher den Bad Königern endgültig das Genick brach. Fortan spielte nur noch die SGS, die Kurstädter enttäuschten hingegen auf ganzer Linie: Ohne Leidenschaft und ohne taktische Disziplin irrte man orientierungslos über das Spielfeld, überließ den Sandbachern fast kampflos das Mittelfeld und offenbarte erhebliche Schwächen im Spielaufbau. Ein weiterer Pfostenkracher sowie etliche ausgelassene (teils hundertprozentige) Torchancen verhinderten jedoch zunächst ein Debakel. Dennoch war der 0:3-Rückstand zur Mitte der zweiten Hälfte letztlich nur die logische Folge des insgesamt erschreckend schwachen Bad Königer Auftretens.
In der Schlussphase profitierte man dann von der Einwechslung des quirligen Onur Carbugas, welcher das Kurstädter Offensivspiel wiederbelebte, jedoch mit einem tollen Fernschuss am gut reagierenden Sandbacher Schlussmann scheiterte. Mit dem Schlusspfiff schraubte die SGS dann aber doch noch aus abseitsverdächtiger Position das Ergebnis zum auch in der Höhe verdienten 0:4-Endstand hoch.
Vor dem spielfreien Kerbwochenende kommt diese herbe Klatsche wohl gerade richtig, um den Kurstädter Akteuren wieder den Ernst der Lage vor Augen zu führen: Der Klassenerhalt wird in diesem Jahr mit halbherzigem Auftreten nicht zu erreichen sein. Am kommenden Donnerstag, dem 15.09.2011 um 18:30 Uhr, empfängt man mit dem VfL Michelstadt nun einen weiteren harten Brocken, ehe man am Sonntag, dem 18.09.2011 um 15:00 Uhr, zum nächsten Aufstiegskandidaten nach Aschaffenburg reist. Hierbei muss man jeweils eine andere Einstellung an den TAG legen, wenn man für Überraschungserfolge sorgen will. Auf Ihre Unterstützung zählt dabei die TSG Bad König Abt. Fußball. Weitere Infos unter www.tsg-badkoenig.de.

Aufstellung TSG: Herrmann, Hoffmann, Friedrich, Ebert, Schäfer, Apostolidis, Ribeiro (Steiger, 70.), Jakovenko, Austein, Kraft, Ehrhard (Carbuga, 60.).



TSG - Michelstadt 1:3

Spieltag 8

Chance nicht beim Schopf gepackt - erste Mannschaft verliert 1:3 im Kreisderby

Man traute seinen Augen kaum, als die TSG Bad König im Kreisderby gegen den Meisterschaftsfavoriten und letztjährigen Tabellenzweiten vom VfL Michelstadt mit einer 1:0-Führung in die Kabine ging. Dies umso mehr, da der von Strafraumstürmer Manuel Ehrhard geschundene und von Ioannis Apostolidis sehenswerte verwandelte Foulelfmeter den Spielverlauf der ersten 45 Minuten auf den Kopf stellte.
Vorangegangen war auf dem Bad Königer Hartplatz eine schnelle und von Kampf geprägte Begegnung in welcher die Bienenstädter erwartungsgemäß die größeren Spielanteile hatten, ihre deutliche Feldüberlegenheit aber nicht in Tore umzumünzen wussten. Gleich vier Mal vergaben Michelstädter Stürmer freistehend vor dem Bad Königer Gehäuse; der TSG gelang aus dem Spiel heraus hingegen wenig. Während die Kurstädter zunächst also den VfL für seine miserable Chancenauswertung zu bestrafen wusste, sollte sich dies in Hälfte zwei schlagartig ändern, als die nochmals defensiver ausgerichtete TSG in der 55. Minute aus kurzer Distanz den völlig verdienten 1:1-Ausgleich hinnehmen musste.
In den Folgeminuten blieb der VfL am Drücker, Bad König agierte zu harmlos in den Zweikämpfen, ohne Konzept und ohne erfolgreichen Spielaufbau - Einbahnstraßenfußball war die Folge. Ein abgefälschter Fernschuss in der 67. Minute besiegelte mit dem 1:2-Rückstand dann fast schon die Kurstädter Niederlage, denn das Team von Trainergespann Drago Cutura/Bernd Heckmann erweckte spätestens nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Kreativkopf Sebastian Kraft nicht mehr den Eindruck, die Michelstädter ernsthaft gefährden zu können. Taktisch undiszipliniert wurde so auch in den Folgeminuten die von Kapitän Raimund Ebert geführte Bad Königer Hintermannschaft von ihren Vorderleuten ein ums andere Mal im Stich gelassen, so dass es nur folgerichtig war, dass man sich kurz vor Schluss den auch in der Höhe verdienten 1:3-Endstand nach einem insgesamt enttäuschenden Auftreten fing.
Dass man sich gegen hoch gehandelte Michelstädter spielerisch nicht auf Augenhöhe bewegen würde, war zwar zu erwarten; dass man dem durchaus verwundbaren VfL an jenem Abend jedoch auch in Punkto Einsatz- und Laufbereitschaft gerade nach dem 1:1-Ausgleichstreffer nicht Paroli bieten konnte, bleibt hingegen erklärungsbedürftig.
Mit einer derartigen Einstellung dürfte es jedenfalls schwer bleiben, gegen Spitzenteams Überraschungspunkte einzufahren. Wenn man am kommenden Sonntag, dem 18.09.2011 um 15:00 Uhr, bei Viktoria Aschaffenburg 1b bestehen will, muss man sich jedenfalls anders präsentierten.

Aufstellung TSG: Herrmann, Steiger, Friedrich, Ebert, Rug, Apostolidis, Kraft (Hoffmann, 68.), Jakovenko, Austein, Carbuga (Klock, 82.), Ehrhard (Angelov, 75.)


Aschaffenburg - TSG 1:2

Spieltag 9

Eine Chance, zwei Treffer - erste Mannschaft mit Überraschungssieg in Aschaffenburg

So sehr man den liegen gelassenen Punkten gegen den VfL Michelstadt nachtrauerte, so sehr freute man sich über einen nicht unbedingt einkalkulierten Dreier bei der U 23 von Viktoria Aschaffenburg drei Tage später. Dabei spiegelte das Endergebnis von 2:1 zwar keinesfalls die Spielanteile wider, auf Grund des größeren Siegeswillen ging der Bad Königer Triumph am Ende aber doch irgendwie in Ordnung.
Von Beginn an präsentierte sich die Viktoria kombinations- und ballsicher und beherrschte die TSG im Mittelfeld. Die taktisch hervorragend agierenden Kurstädter zogen sich hingegen weit in die eigene Hälfte zurück, verschoben geschickt und machten durch eine enorme Laufbereitschaft die Räume eng. Der aus der kompakt stehenden Abwehrkette um Stefan Steiger, Robin Friedrich und Stefan Rug herausragende Kapitän Raimund Ebert wusste dabei sein Team jederzeit zu führen und erstickte auch dank des kampfstarken Mittelfeldes, namentlich Till Hoffmann, Ioannis Apostolidis, Onur Carbuga, Nico Austein und Wladimir Jakovenko, die Aschaffenburger Angriffsbemühungen zumeist schon im Keime. In der Konsequenz entwickelte sich eine Begegnung, die vom Ballbesitz der Viktoria und von der Abwehrarbeit der TSG geprägt war. Bis zur 30. Minute vergaben die Bayern drei gute Einschussmöglichkeiten, während von den Odenwäldern um ihren Goalgetter Manuel Ehrhard eher wenig Gefahr ausging.
Wie aus dem Nichts fiel dann aber doch Bad Königs Führungstreffer in der 35. Minute, als Ioannis Apostolidis einen Freistoß indirekt verwandelte, nachdem der Aschaffenburger Keeper zuvor einen Rückpass unerlaubterweise in die Hand genommen hatte. Mit dem 1:0-Halbzeitstand war der Spielverlauf - wie schon gegen Michelstadt - auf den Kopf gestellt.
Doch während man sich gegen den VfL in den zweiten 45 Minuten noch die Butter vom Brot nehmen ließ, agierten die Kurstädter diesmal nach dem Wiederanpfiff cleverer und zeigten eine ansprechende Leistung. Vor allem durch Leidenschaft und mannschaftliche Geschlossenheit wusste man zu überzeugen. Dass man mit Sebastian Kraft, Maik Ribeiro und Jochen Schäfer gleich drei Stammkräfte zu kompensieren hatte, wurde somit schnell zur Nebensache.
Nichts desto trotz blieb auch in Hälfte zwei die Viktoria die klar tonangebende Mannschaft, allein vor dem Bad Königer Gehäuse spielte sie zu kompliziert oder scheiterte am Bad Königer Schlussmann Urs Herrmann. Gut für die TSG, dass man diese magere Chancenausbeute zu bestrafen wusste, als Ioannis Apostolidis den eingewechselten Debütant Fatih Yarar auf die Reise schickte und dieser den einzig gelungenen Spielzug mit einem satten Volleyschuss zur überraschenden 2:0-Führung eiskalt abschloss.
In der Schlussphase erhöhte die Viktoria dann noch einmal die Schlagzahl, wollte das Leder allerdings weiterhin ins Tor tragen, so dass man trotz des Dauerdrucks der Gastgeber nicht wirklich den Eindruck hatte, dass der Sieg der TSG noch einmal ins Wanken geraten würde. Der 2:1-Gegentreffer fiel in der 82. Minute dann auch zu spät, so dass die Kurstädter das Ergebnis - auch dank der Unterstützung des mittlerweile zum Einsatz gekommenen Spielertrainers Drago Cutura - mit Glück und Geschick noch über die Zeit retten konnten.
Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge wirkte dieser Überraschungserfolg am Ende wie Balsam auf den vielen offenen Wunden der letzten Wochen. Dennoch bedeutet er keine Verschnaufpause im Abstiegskampf, denn schon am kommenden Sonntag, dem 25.09.2011 um 15:00 Uhr, muss man zu Hause gegen den Aufsteiger von Viktoria Schaafheim (7.) nachlegen , wenn man die Mannshaft aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg als Tabellenzehnter überholen will. Auf Ihre Unterstützung zählt die TSG Bad König Abt. Fußball. Weitere Infos unter www.tsg-badkoenig.de.

Aufstellung TSG: Herrmann, Steiger, Ebert, Friedrich, Rug, Apostolidis, Hoffmann (Cutura, 85.), Jakovenko, Carbuga, Austein, Ehrhard (Yarar, 55.)


TSG - Schaafheim 3:3

Spieltag 10

Erste Mannschaft verpasst Sieg im Sportzentrum gegen Schaafheim

Noch immer ohne Leistungsträger Sebastian Kraft, aber dafür mit dem wieder genesenen Routinier Jochen Schäfer in der Startelf ging die TSG Bad König das Kreisoberligaheimspiel gegen Viktoria Schaafheim an. Nach der beeindruckenden Vorstellung in Aschaffenburg, errechnete man sich auch Siegeschancen gegen den gut in die Saison gestarteten Aufsteiger.
Vom Anpfiff weg entwickelte sich eine sehenswerte Partie, in welcher sich beide Teams zunächst egalisierten. Dennoch stellte sich schon früh heraus, dass vor allem die Bad Königer Hintermannschaft inklusive Torhüter nicht ihren besten Tag erwischt haben sollten, denn lediglich der souveräne Robin Friedrich sowie Stefan Rug erreichten Normalform. Nach einem ersten Fehlpass musste man so in der 15. Minute den 0:1-Rückstand hinnehmen, den Youngster Wladimir Jakovenko auf Zuspiel vom nimmermüden Onur Carbuga jedoch postwendend zum 1:1 ausglich. Auch in den Folgeminuten versteckte sich keines der beiden Teams, so dass nie Langeweile aufkam. Ein weiterer Schnitzer im Bad Königer Aufbauspiel bescherte in der 36. Minute dann den 1:2 Rückstand. Keine zwei Minuten später war jedoch erneut der nicht aufzuhaltende Wladimir Jakovenko zur Stelle und markierte nach Maßflanke von Stefan Steiger per Kopf den 2:2-Ausgleichstreffer. Als jeder schon mit einem Unentschieden zum Halbzeitpfiff rechnete, bescherte die Viktoria den erneuten Rückstand: Ein nicht unhaltbarer Freistoß schlug durch die Mauer hindurch zum 2:3 im Bad Königer Tor ein. Die Freistoßentscheidung blieb während der Halbzeitpause Diskussionsthema Nummer eins.
Auch nach dem Wiederanpfiff zeigte sich die TSG völlig unbeeindruckt vom erneuten Rückstand und willens diesen abermals auszugleichen: Keine fünf Minuten waren gespielt, als Manuel Ehrhards Kurzschuss auf der Torlinie von der Hand eines Schaafheimer Feldspielers abgewehrt wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Ioannis Apostolidis gewohnt souverän. Gegen jetzt nur noch zehn Schaafheimer spielte fortan ausschließlich die TSG, die diesmal auch spielerisch zu überzeugen wusste. Doch während Wladimir Jakovenko, Till Hoffmann, Manuel Ehrhard und der eingewechselte Fatih Yarar beste Einschussmöglichkeiten nicht zu verwerten wussten, vergab auch Nico Austein gleich zwei Mal freistehend vor dem guten Schaafheimer Keeper. Erst als sich Robin Friedrich die Ampelkarte wegen Meckerns beim Schiedsrichter abholte, wurde die Partie noch einmal ausgeglichener. Doch auch in der Schlussphase sollte keinem der Teams noch ein Tor gelingen.
Und während die TSG um ihren Kapitän Raimund Ebert ihren vielen liegengelassenen Torchancen nachtrauerte, freute sich die Viktoria über einen glücklichen Punktgewinn. Am kommenden Sonntag, dem 02.10.2011 um 15:00 Uhr, müssen die Kurstädter nun auswärts beim TSV Seckmauern ran.

Aufstellung TSG: Herrmann, Steiger (Klock, 45.), Ebert, Friedrich, Rug, Apostolidis, Schäfer (Austein, 30.), Hoffmann (Yarar, 68.), Jakovenko, Carbuga, Ehrhard


Seckmauern - TSG 6-0

Spieltag 11

Erste Mannschaft von Seckmauern zerlegt

"Mannschaftsdurchschnitt: 6,0", so resümierte ein sichtlich enttäuschter TSG-Coach Drago Cutura das peinliche Auftreten der TSG Bad König beim TSV Seckmauern vergangenen Sonntag.
Nach dem kurzfristigen Rückzug von Co-Trainer Bernd Heckmann wurden bei den Kurstädtern auch die verletzungsbedingt fehlenden Nico Austein, Till Hoffmann und Stefan Steiger schmerzlich vermisst. Nichts desto trotz nahm die noch zusätzlich mit einigen angeschlagenen Spielern in den eigenen Reihen agierende TSG den Kampf auf dem Seckmäurer Sportplatz zu Beginn gut an, so dass sich, zwar bei leichten Feldvorteilen zu Gunsten des TSV, ein ansehnliches Fußballspiel entwickelte. Auf Augenhöhe präsentierte man sich dennoch nur bis zur 21. Minute, als ein nicht unhaltbarer Freistoß im linken Eck des Bad Königer Tores den 0:1-Rückstand bescherte. Rückblickend wird man diesen Treffer wohl als Knackpunkt des Spiels bezeichnen dürfen. Denn was sich in den Folgeminuten auf dem Rasen abspielte bleibt nach wie vor unerklärlich: Die bislang so sichere Bad Königer Defensive produzierte Fehler wie am Fließband, das bis dato so laufstarke Mittelfeld gab dieses nahezu kampflos Preis, von Torchancen im harmlosen TSG-Angriff konnte nicht die Rede sein. Seckmauern spielte sich dagegen in einen Rausch und wusste durch Kombinationsfußball und Spielwitz zu überzeugen. Bis zur 40. Minute hatte der TSV folgerichtig seine Führung auf 4:0 ausgebaut, Bad König präsentierte sich desolat, zweikampf- sowie kopfballschwach und war mit dem Ergebnis noch gut bedient. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff gab die TSG wieder ein Lebenszeichen von sich, doch sowohl Wladimir Jakovenko als auch Jochen Schäfer ließen beste Torchancen ungenutzt, so dass die Begegnung beim Stand von 0:4 zur Halbzeit schon entschieden war.
Nach dem Seitenwechsel waren die Kurstädter zwar um Schadensbegrenzung bemüht. Allein das Bemühen sollte jedoch nicht ausreichen, um die Seckmäurer Angriffswellen zu unterbinden. So feuerte man auch in Hälfte zwei so gut wie gar nicht auf das Tor des TSV, während jener fast im Minutentakt vor das Kurstädter Gehäuse kam, das Tore-Schießen dabei aber glücklicherweise zunächst vergaß. Erst zwei Treffer in den Schlussminuten besiegelten die auch in der Höhe verdiente 0:6-Klatsche der TSG.
Mit der bis dato höchsten Saisonniederlage durch die schwächste Saisonleistung war wohl jeder Bad Königer Zuschauer nach dem erlösenden Schlusspfiff restlos bedient. Diese Schmach hatte sich die TSG durch ihr halbherziges Auftreten jedoch selbst zuzuschreiben. Ob dieser herbe Rückschlag im Abstiegskampf mehr nutzt als schadet, wird man am kommenden Sonntag, dem 09.10.2011 um 15:00 Uhr, herausfinden müssen, wenn man den Tabellennachbar von Viktoria Urberach 1b (10.) empfängt. Bei der Wiedergutmachung zählt die TSG Bad König auf Ihre Unterstützung. Weitere Infos unter www.tsg-badkoenig.de.
Aufstellung TSG: Herrmann, Klock, Ebert, Friedrich, Rug, Apostolidis, Carbuga, Ehrhard, Jakovenko, Kraft (Yarar, 61. Minute), Schäfer


TSG - Urberach 1-3

Spieltag 12

Erste Mannschaft rutscht ab - vermeidbare 1:3-Schlappe gegen Urberach

Einen herben Rückschlag im Abstiegskampf der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald musste die TSG Bad König gegen Viktoria Urberach 1b hinnehmen. Gegen den direkten Tabellennachbarn setzte es im heimischen Sportzentrum eine 1:3-Niederlage.
Die personell auf dem letzten Loch pfeifende TSG begann gut, machte gegen die mit fünf Oberliga-Spielern verstärkte zweite Garnitur der Viktoria die Räume geschickt eng und wusste ihre fußballerische Unterlegenheit durch Kampf- und Laufbereitschaft zunächst auszugleichen. Trotz optischer Unterlegenheit in den Anfangsminuten ging man so bereits in der 15. Minute in Front, als Fatih Yarar von Wladimir Jakovenko auf die Reise geschickt wurde und sehenswert zur 1:0-Führung abschloss. In den Folgeminuten erspielten sich dann die Kurstädter erstmals Feldvorteile, verpassten es gegen eine nun harmlose Viktoria aber rechtzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Mit der knappen Führung wechselte man so die Seiten.
Nach dem Wiederanpfiff entwickelte sich die Partie schnell zu einem offenen Schlagabtausch, wobei die Viktoria zielstrebiger aus der Kabine kam und durch ein Kurstädter Eigentor prompt den Ausgleich markierte. Auch in der Schlusshalbestunde blieben die Urberacher am Drücker, Bad König wirkte nach dem Ausgleichstreffer wie gelähmt und hatte auch konditionell nicht mehr viel entgegenzusetzen. Gut nur, dass Kapitän Raimund Ebert seine Hintermannschaft gut organisierte, so dass man noch lange den Ausgleich hielt. Erst in der 75. Minute musste man dann doch den nicht unverdienten 1:2-Rückstand hinnehmen: Schade dabei, dass der Schiedsrichter ein dem Tor vorangegangenes Handspiel nicht ahndete.
Kurz darauf stand dann erneut der Schiedsrichter im Mittelpunkt, der sowohl Robin Friedrich nach einer Notbremse mit Rot des Feldes verwies, aber auch den Gefoulten wegen Beleidigung frühzeitig mit Rot zum Duschen schickte. In den Schlussminuten schien die TSG - wohl auch auf Grund der dünnen Personaldecke - konditionell am Ende, vor allem dem laufschwachen Mittelfeld unterliefen zu viele Fehler, so dass die Viktoria näher an der Vorentscheidung, als die TSG am Ausgleich war.
Mit dem Schlusspfiff besiegelte ein sauber vorgetragener Konter so die verdiente, wenn auch völlig unnötige 1:3-Schlappe der Kurstädter, welche es ihrerseits nach der 1:0-Führung versäumt hatten die Partie zu entscheiden.
Durch die rote Karte von Abwehrrecken Robin Friedrich wird die Ausfallliste bei der TSG (Jochen Schäfer, Stefan Steiger, Nico Austein, Maik Ribeiro und Sebastian Kraft) nun noch länger. Bleibt nur zu hoffen, dass es TSG-Coach Drago Cutura gelingt, die jungen Spieler der zweiten Garnitur in die erste Mannschaft einzubauen: So sollte auch am kommenden Sonntag, dem 16.10.2011 um 15:00 Uhr, zu Hause gegen den TV Nieder-Klingen (10.) etwas zu holen sein. Ein Sieg im Abstiegskampf wäre auch auf Grund des im Anschluss des Spieles stattfindenden Oktober-Festes Gold wert. Weitere Infos unter www.tsg-badkoenig.de.

Aufstellung TSG: Herrmann, Rug, Ebert, Friedrich, Hoffmann (Klock, 60. Minute), Apostolidis, Cutura, Jakovenko, Carbuga, Yarar, Ehrhard (Ribeiro, 80.).


TSG - Nieder-Klingen 0-4

Spieltag 13

Dritte Niederlage in Folge - erste Mannschaft verliert auch gegen Nieder-Klingen

1:12 Tore und null Punkte aus den letzten drei Spielen sprechen eine deutliche Sprache, was die derzeitige Verfassung der TSG Bad König in der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald angeht. Die Folge ist das Abrutschen auf den drittletzen Tabellenplatz, welcher am Ende der Saison den direkten Abstieg bedeuten würde: Krisenstimmung in der Kurstadt.
Dabei hatte man der um Sebastian Kraft, Jochen Schäfer, Robin Friedrich, Onur Carbuga, Till Hoffmann und Stefan Steiger ersatzgeschwächten TSG am letzten Sonntag eigentlich nicht allzu viel vorzuwerfen, denn im Rahmen ihrer Möglichkeiten funktionierten die neu formierten Kurstädter größtenteils gegen den TV Nieder-Klingen. Gerade die debütierenden Sercan Sezek, Bernhard Flenner, Felix Rug und Viktor Wall machten dabei ihre Sache über weite Strecken gut. Nichts desto trotz sollte sich am Ende aber die Routine des TVN auszahlen, der jeden Fehler im Bad Königer Spiel zu bestrafen wusste und aus fünf Chancen vier Tore machte. Das erste davon folgte bereits nach 20 Minuten, so dass man fortan einem Rückstand hinterher ran.
Wladimir Jakovenko per Kopf, Nico Austein und noch einmal Jakovenko verpassten in den Folgeminuten den Ausgleich. Mit ihrer zweiten nennenswerten Torchance erhöhten die spielerisch überlegenen Nieder-Klingener dann aber noch vor dem Seitenwechsel nicht unverdient auf 2:0.
Als man nach dem Wiederanpfiff per Handelfmeter prompt den 0:3-Rückstand hinnehmen musste, waren schnell alle guten Vorsätze für die zweiten 45 Minuten dahin. Vor allem der schon seit Wochen souverän agierende Kapitän Raimund Ebert und seine Abwehr wussten aber in den Folgeminuten den Schaden in Grenzen zu halten. Der eingewechselte Felix Rug verpasste kurz darauf den Anschlusstreffer. Ein sauber vorgetragener Konter in der 75. Minute bescherte schließlich aber doch noch den 0:4-Endstand, ehe der TVN kurz vor Schluss sogar noch einmal das Aluminium treffen sollte.
Auch wenn das Ergebnis mit 0:4 am Ende etwas zu hoch ausfiel, gab es an der verdienten Schlappe nichts zu rütteln. Das Auftreten der TSG Bad König ist derzeit jedenfalls alles andere als kreisoberligatauglich. Durch den Ausfall des gerade erst wieder genesenen Nico Austein, der sich im Spiel gegen Nieder-Klingen erneut verletzte, wird die ohnehin schon prekäre Personalsituation der Bad Königer nun noch angespannter. So darf man gespannt darauf sein, in welche Verfassung und Aufstellung sich das Team von Coach Drago Cutura am kommenden Sonntag, dem 23.10.2011 um 15:00 Uhr, beim Gruppenliga-Absteiger und Aufstiegsfavoriten vom SV Münster (3.) präsentiert. In diesen schwierigen Zeiten zählt die TSG Bad König Abt. Fußball umso mehr auf Ihre Unterstützung. Weitere Infos unter ww.tsg-badkognie.de.

Aufstellung TSG: Herrmann, Rug, Ebert, Ribeiro, Wall, Jakovenko, Apostolidis, Ehrhard (Rug, 60.) , Sezek, Austein (Flenner, 80.) Yarar.


Muenster - TSG 1-0

Spieltag 14

Erste Mannschaft sendet trotz Niederlage ein Lebenszeichen


Ein Lebenszeichen im Abstiegskampf sendete die erste Mannschaft (15.) vergangenen Sonntag beim Gruppenliga-Absteiger und Aufstiegskandidaten vom SV Münster (3.): Auch wenn man am Ende verdientermaßen mit 0:1 den Kürzeren zog, zeigte die immer noch von Personalproblemen geplagte TSG eine ansprechende Leistung, welche Hoffnung für die vielleicht saisonentscheidenden kommenden Wochen vor der Winterpause macht.
In Münster entwickelte sich vom Anpfiff weg eine einseitige Begegnung, in welcher der zu Hause noch verlustpunktfreie SVM wie erwartet klar den Ton angab. Die von Coach Drago Cutura taktisch hervorragend eingestellte Bad Königer Hintermannschaft um den wieder genesenen Stefan Steiger wusste jedoch durch den zuletzt schon verloren geglaubten Teamgeist dagegen zu halten, machte die Räume geschickt eng und auch das laufstarke Mittelfeld um Wladimir Jakovenko, Ioannis Apostolidis und Onur Carbuga ließ das Münsteraner Angriffsspiel so gut wie nicht zur Entfaltung kommen. So zeigte sich die Heimmannschaft zwar klar feldüberlegen, zwingende Torchancen blieben jedoch Mangelware. Beinahe hätte Stefan Rug kurz vor dem Seitenwechsel dann sogar den Spielverlauf auf den Kopf gestellt, doch auf Zuspiel des flinken Sercan Sezek versagten ihm vor dem Gehäuse die Nerven. Mit einem nicht unverdienten 0:0 wechselte man so die Seiten.
Nach dem Wiederanpfiff blieb das Bild zunächst unverändert: Münster drückte auf das Kurstädter Tor, Bad Königs Defensive um die Innenverteidiger Raimund Ebert und Maik Ribeiro agierte jedoch hervorragend und lauerte mit dem flinken Fatih Yarar und Sturmspitze Manuel Ehrhard ihrerseits auf Konter. Lange Zeit sah es so nach einer Nullnummer aus. Erst als man in der 70. Minute einen Kopfball nur auf der Torlinie klären konnte, wurde die Begegnung turbulenter und Münster witterte nun seine Siegesschance. In den folgenden Minuten kam der SVM so gleich mehrfach gefährlich in den Kurstädter Strafraum, ohne jedoch zum überfälligen Torerfolg zu kommen. Die um die eingewechselten Till Hoffmann und Viktor Wall verstärkte TSG verpasste dann ihrerseits den SVM für seine schwache Chancenausbeute zu bestrafen, als der durchgebrochene Onur Carbuga in der 78. Minute uneigennützig nicht den Torerfolg suchte.
Nicht verwunderlich war es schließlich, dass der SVM in der 82. Minute dann doch noch zum völlig verdienten 1:0-Siegtreffer kam, als das Leder im zuvor noch wie vernagelt erschienen Bad Königer Tor einschlug. Zwar warf die TSG in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne, doch eher hätte man sich noch einen weiteren Gegentreffer eingefangen, als dass man noch zum Ausgleichstreffer gekommen wäre.
Trotz einer vielversprechenden Leistung stand man deshalb nach 90 intensiv geführten Minuten, wenn auch verdient, so doch irgendwie unglücklich mit leeren Händen da: Einen Vorwurf konnte man der jungen Bad Königer Mannschaft diesmal jedenfalls nicht machen. Nach dem kommenden, spielfreien Wochenende wird man so zwar weiterhin auf einem Abstiegsplatz rangierend am 06.11.2011 um 14:30 Uhr zum bislang unangefochtenen Tabellenführer vom TSV Höchst reisen. Sollte es jedoch gelingen, eine vergleichbare Leistung wie in Münster abzurufen, würde ein Überraschungserfolg in der Unterzent nicht im Bereich des Unmöglichen liegen. Weitere Infos unter www.tsg-badkoenig.de.

Aufstellung TSG: Herrmann, Rug, Ebert, Ribeiro, Steiger, Sezek (Wall, 80.), Apostolidis, Yarar, Jakovenko, Carbuga, Ehrhard (Hoffmann, 72.)


Hoechst - TSG 2-1

Spieltag 16

Erste Mannschaft tritt auf der Stelle: 1:2-Schlappe beim Tabellenführer und weiterhin Vorletzter

Auf den großen Befreiungsschlag wartet die TSG Bad König weiterhin in der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald. Auch beim unangefochtenen Tabellenführer vom TSV Höchst hielten die Kurstädter zwar über weite Strecken gut mit, am Ende gab es jedoch erneut nichts zu holen. So rangiert man einen Spieltag vor Hinrundenschluss immer noch auf dem vorletzten Tabellenplatz.
In Höchst hatte die weiterhin von Personalproblemen geplagte TSG vom Anpfiff weg wenig zu bestellen, beschränkte sich - wie zu erwarten war - auf solide Defensivarbeit und hoffte durch Konter über die schnellen Wladimir Jakovenko, Fatih Yarar und den wiedergenesenen Sebastian Kraft zum Erfolg zu gelangen. Doch während die Kurstädter in der ersten Spielhälfte keine nennenswerte Torchance zu verbuchen hatten, arbeitete die Offensive der Höchster mit Hochdruck auf den Führungstreffer hin: Mehr als ein Pfostenkracher, zwei parierte Kurzschüsse und eine diskussionswürdige Situation im Bad Königer Strafraum (Elfmeter?) sprangen aber nicht heraus, so dass die kompakt stehende Kurstädter Hintermannschaft um die Debütanten Felix Rug und Tobias Sterzelmaier das 0:0 in die Halbzeit schaukelte.
Auch nach Wiederbeginn standen die Bad Königer weiterhin defensiv und strahlten so gut wie keine Torgefahr aus. Höchst erhöhte hingegen den Druck und bescherte bis zur 70. Minute durch schönen Kombinationsfußball zunächst den 0:1- und dann den 0:2-Rückstand. Das weiterhin taktisch diszipliniert agierende defensive Mittelfeld um Till Hoffmann und Ioannis Apostolidis sowie die gewohnt souveränen Verteidiger Stefan Steiger und Maik Ribeiro verhinderten noch Schlimmeres, hatten aber bei einem weiteren Pfostenschuss Glück.
Mit der ersten nennenswerten Torchance im ganzen Spiel brachte Führungsspieler und Kapitän Raimund Ebert seine TSG dann wie aus dem Nichts wieder heran, als er einen scharfen Freistoß von Ioannis Apostolidis in der 78. Minute über die Linie köpfte.
So entwickelte sich in den Schlussminuten ein offener Schlagabtausch mit Aufreger fast im Minutentakt. Torchancen gab es noch auf beiden Seiten, doch der um Spielertrainer Drago Cutura verstärkten TSG sollte kein Treffer mehr gelingen, so dass man sich am Ende trotz einer - im Rahmen des Möglichen - guten Leistung mit 1:2 geschlagen geben mussten.
Keine leichten Zeiten kommen nun auf die TSG Bad König zu: Coach Drago Cutura hat dabei die denkbar undankbarste Aufgabe, wenn er vor dem ersten Sechs-Punkte-Spiel am kommenden Sonntag, dem 13.11.2011 um 14:30 Uhr, zu Hause gegen Hassia Dieburg (13.) aus der von Spielerausfällen geplagten und moralisch angeschlagenen Kurstädter Mannschaft wieder eine homogene Truppe formen soll. Auf Ihre Unterstützung zählt die TSG Bad König im Abstiegskampf.

Aufstellung TSG: Herrmann, Sterzelmaier, Ebert, Ribeiro, Steiger, Rug F. (Cutura, 72. Minute), Apostolidis, Kraft, Jakovenko, Hoffmann, Yarar.


TSG - Dieburg 1-2

Spieltag 17

Spieltag 16

Gut gespielt, aber trotzdem verloren: Erste Mannschaft weiterhin Vorletzter
Nicht vom Fleck kommt die TSG Bad König derzeit in der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald: Nach Hinrundenende rangiert das Team von Spielertrainer Drago Cutura nach der jüngsten 1:2-Schlappe gegen den Mitabstiegskandidaten von Hassia Dieburg weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz.
Gegen Dieburg merkte man beiden Teams schon zu Beginn die Wichtigkeit dieser Begegnung an, denn die Anfangsphase hatte es in sich: Während auf Zuspiel von Fatih Yarar Sebastian Kraft in der zweiten Spielminute aus nächster Nähe am reaktionsschnellen Dieburger Schlussmann scheiterte, machte es die Hassia in der vierten Minute da besser und bescherte durch eine Unachtsamkeit in der Kurstädter Hintermannschaft den 0:1-Rückstand. Schade dabei, dass der Schiedsrichter ein klares Foulspiel, das dem Tor vorangegangen war, nicht ahndete.
Aufregung auch in der 15. Minute, als der wieselflinke Onur Carbuga im Dieburger Strafraum von den Beinen geholt wurde, die Pfeife des Schiedsrichters aber erneut stumm blieb. In der 25. Minute hatte dann abermals der nimmermüde Sebastian Kraft die Chance zum Ausgleichstreffer, doch von Ioannis Apostolidis auf die Reise geschickt, scheiterte er erneut am Dieburger Schlussmann. Nachdem auch noch Faith Yarar kurz vor dem Seitenwechsel eine gute Einschussmöglichkeit ungenutzt ließ, ging man mit einem dem Spielverlauf nicht ganz entsprechenden 0:1-Rückstand in die Kabine.
Auch nach dem Wiederanpfiff bot sich der mageren Zuschauerkulisse eine ansehnliche und flotte Partie mit weiteren Schusschancen auf beiden Seiten: Doch während sich bei der TSG schon früh zeigte, dass sie an diesem Tag das Glück nicht auf ihrer Seite haben sollte, baute die Hassia durch ein Eigentor in der 70. Minute ihre Führung auf 2:0 aus.
Auch in der Schlussphase konnte man der immer noch personell angeschlagenen TSG nicht wirklich etwas vorwerfen, denn sie warf noch einmal alles in die Waagschale, doch sowohl Ioannis Apostolidis Freistoß als auch Nico Austeins Kurzschuss wurden entschärft. Erst in der 85. Minute drückte der wieder genesene Nico Austein das Leder zum viel umjubelten 1:2 über die Linie und läutete eine turbulente Nachspielzeit ein, in welcher die Hassia - auf Konter lauernd - noch zu zwei Lattenschüssen kam, der TSG trotz aller Bemühungen aber nichts mehr gelang.
So zog man in einer Begegnung, die eigentlich keinen Sieger verdient hatte, wieder einmal den Kürzeren und muss nun feststellen, dass das "rettende Ufer" mit fünf Punkten mittlerweile in weite, wenn auch nicht unerreichbare Ferne gerückt ist. Am kommenden Sonntag, dem 20.11.2011 um 14:30 Uhr, kommt es nun im Sportzentrum zum vielleicht schon vorentscheidenden Spiel im Abstiegskampf, wenn man das Schlusslicht von Viktoria Kleestadt empfängt. Auf Ihre Unterstützung zählt dabei das junge Kurstädter Team.

Aufstellung TSG: Herrmann, Schäfer, Ebert, Ribeiro, Hoffmann (Cutura, 75.), Apostolidis, Sezek (Austein, 65.) Carbuga, Yarar, Jakovenko, Kraft
TSG - Kleestadt 4-0

Spieltag 18

Bad Königer Freud ist Kleestädter Leid - erste Mannschaft landet Befreiungsschlag

Mit Fortuna kam er, aber er kam, der so lang ersehnte Befreiungsschlag der abstiegsgefährdeten TSG Bad König in der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald: Gegen den Tabellenletzten von Viktoria Kleestadt landete das junge Kurstädter Team vor einer Geisterkulisse einen 3:0-Kantersieg, verweilt aber weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz.
Während die Viktoria im Gegensatz zum Hinrundenvergleich personalbedingt etwas an spielerischer Qualität verloren zu haben scheint, konnte Coach Drago Cutura erstmals seit langer Zeit personell wieder fast aus dem Vollen schöpfen ("lediglich" Stefan Rug und Till Hoffmann fielen aus). So verwunderte es nicht, dass die TSG wie schon in der Vorwoche vom Anpfiff weg bemüht war, den Ton anzugeben. Allein die Viktoria machte dem einen Strich durch die Rechnung und wusste entgegen aller Erwartungen durch Spielwitz und Kombinationsfußball zu überzeugen und stellte die bessere Mannschaft. Dennoch blieben Torchancen auf beiden Seiten zunächst Mangelware, ehe es endlich einmal schnell ging und Kapitän Raimund Ebert in der 30. Minute einen sauber vorgetragenen Konter über Stefan Steiger, Ioannis Apostolidis und Wladimir Jakovenko aus gut elf Metern Torentfernung gekonnt zum so wichtigen 1:0-Führungstreffer abschloss.
In den Folgeminuten war dann plötzlich die TSG das bessere Team, doch sowohl Fatih Yarar als auch Sebastian Kraft scheiterten am starken Kleestädter Schlussmann. Die Schlussphase der ersten Hälfte gehörte dann wiederum dem Tabellenletzten, welcher sich vor dem Bad Königer Gehäuse aber erneut nicht kaltschnäuzig genug präsentierte und es verpasste, das Ergebnis dem Spielverlauf anzupassen. Mit der knappen 1:0-Führung im Rücken wechselte man so die Seiten.
Die zweite Hälfte war dann vom Angriffsspiel der Gäste und der Abwehrarbeit der Bad Königer geprägt. Ein Kompliment gilt es dabei an die Leistung der Defensivleute, namentlich Stefan Steiger, Robin Friedrich, Maik Ribeiro, Jochen Schäfer und nicht zuletzt Raimund Ebert zu richten, welche die oft katastrophalen Fehler im Spielaufbau ausbügelten und so die Null garantierten. Wie aus dem Nichts schlug die TSG in der 65. Minute so ein zweites Mal zu, als Ioannis Apostolidis einen an Raimund Ebert verursachten, wenn auch umstrittenen Strafstoß sicher zum 2:0 verwandelte.
In der heiß umkämpften Schlussphase mummelten sich die Bad Königer (auch wegen der gelb-roten Karte ihres Akteurs Robin Friedrich) um ihren zurückgezogenen Flügelflitzer Onur Carbuga und den eingewechselten Nico Austein dann vollkommen in der eigenen Hälfte ein und lauerte auf Konter, während die Viktoria aufopferungsvoll und spielstark fast im Minutentakt auf das Tor drückte. TSG-Keeper Urs Herrmann rettete dabei gleich mehrfach in höchster Not, hatte aber Glück, als einem Tor wegen Abseits vom Schiedsrichter die Anerkennung verweigert wurde.
Und wenn du die Tore vorne nicht machst, dann fängst du sie eben hinten: Auf Zuspiel des eingewechselten Manuel Ehrhard setzte Wladimir Jakovenko gekonnt den Schlusspunkt und bestrafte die Viktoria für ihre nachlässige Chancenverwertung mit dem dem Spielverlauf keinesfalls entsprechenden 3:0-Endstand. Doch wen interessierte nach dem Abpfiff schon den Spielverlauf? - Fakt ist, dass es durch eine starke Mannschaftsleistung gelungen war, die Negativserie von zuletzt sechs Niederlagen in Folge zu beenden. Mit Euphorie fährt man so zum nächsten Kellerduell nach Reichelsheim (15.), wo man am 27.11.2011 um 14:30 Uhr auf den KSV trifft.

Aufstellung TSG: Herrmann, Steiger, Ebert, Ribeiro, Schäfer, Friedrich, Apostolidis, Yarar (Cutura, 85.), Jakovenko, Carbuga (Austein, 55.), Kraft (Ehrhard, 75.)


Reichelsheim TSG 0-2

Spieltag 19

Erste Mannschaft zurück in der Erfolgsspur: 2:0-Derbysieg in Reichelsheim

Einen wichtigen Auswärtssieg landete die TSG Bad König im Kellerduell beim KSV Reichelsheim: Durch ein verdientes 2:0 kletterte die TSG vom vorletzten Tabellenplatz auf den immerhin zur Abstiegsrelegation berechtigenden vierzehnten und hat es nun noch vor der Winterpause selbst in der Hand, in sichere Gewässer zu gelangen.
In Reichelsheim ließen sich die Kurstädter auch nicht vom cleveren Schachzug des KSV beirren, welcher aus taktischen Gründen das Spiel auf dem wesentlich kleineren Kunstrasen-Trainingsplatz anpfeifen ließ. Dennoch bot sich der ansehnlichen Zuschauerkulisse zunächst eine Begegnung ohne nennenswerte Torgelegenheiten. Denn während es der KSV überwiegend mit der Brechstange probierte, versuchte sich die TSG zwar im Spielaufbau, hatte auf dem ungewohnten Untergrund und wegen der kampfbetonten Spielweise der Gastgeber auf engstem Raum aber auch nur eine nennenswerte Torchance durch Nico Austein in der 30. Minute.
Gewillt die zahlreichen mitgereisten Zuschauer für den langweiligen Kick in Hälfte eins zu entschädigen, startete die TSG dann jedoch wesentlich engagierter in die zweiten 45 Minuten. Vom Anpfiff weg wusste man nun endlich seine spielerische Überlegenheit zunächst in Torchancen und dann auch in Tore umzumünzen. Zwar vergab zunächst der KSV noch den ersten Hochkaräter im Spiel, doch schon im direkten Gegenzug prüfte Ioannis Apostolidis den souveränen Reichelsheimer Keeper mit einem gefühlvollen Schuss.
Als Kapitän Raimund Ebert den daraus resultierenden Eckstoß von Wladimir Jakovenko gekonnt zur 1:0-Führung über die Linie drückte, kannte der Jubel keine Grenzen. Denn klar war nun, dass der KSV sein Abwehrbollwerk öffnen musste, was den Bad Königer selbstverständlich in die Karten spielte.
Während sich der KSV an der gut gestaffelten Bad König Hintermannschaft um die beiden herausragenden Innenverteidiger Raimund Ebert und Maik Ribeiro dann die Zähne ausbiss, erspielte sich die TSG jetzt Torchancen fast im Minutentakt: Zunächst traf Raimund Ebert nur den Pfosten, dann scheiterte Wladimir Jakovenko gleich zwei Mal aus nächster Nähe knapp. Der nächste Treffer war so zum Greifen nahe, als Ioannis Apostolidis nach einem missglückten Klärungsversuch in der Reichelsheimer Hintermannschaft sich ein Herz griff und in der 65. Minute das Leder zur 2:0-Vorentscheidung ins Netz hämmerte.
Auch in den Folgeminuten stellte die TSG die tonangebende Mannschaft und erlaubte sich sogar den Luxus einen von Stefan Steiger hausgeholten Elfmeter zu verschießen. Allein die sich in starker Form präsentierenden Wladimir Jakovenko und vor allem der nimmermüde Nico Austein hätten in der Schlussviertelstunde das Ergebnis noch erhöhen müssen, doch das Runde wollte kein weiteres Mal ins Eckige.
So blieb es nach einer beeindruckenden zweiten Hälfte bei dem mehr als verdienten 2:0-Auswärtssieg für die TSG Bad König, welche am kommenden Sonntag, dem 04.12.2011 bereits um 14:00 Uhr, Gastgeber des nächsten Kellerduells ist, wenn man die KSG Georgenhausen (10.) empfängt. Auf Ihre Unterstützung zählt dabei die TSG Bad König Abt. Fußball.

Aufstellung TSG: Herrmann, Steiger, Ribeiro, Ebert, Schäfer (Klock, 80.), Apostolidis, Friedrich, Jakovenko, Carbuga (Ehrhard, 65.), Austein, Kraft (Yarar, 70.)


TSG - Georgenhausen 2-0

Spieltag 19

Durchatmen im Abstiegskampf: Erste Mannschaft schlägt Georgenhausen

Durch den dritten Sieg in Folge ist die TSG Bad König in der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald erstmals seit acht Spielen wieder auf einem Nichtabstiegsplatz angelangt. Zwar strapazierte man das Glück, aber auch die Nerven der wenigen Zuschauer im Sportzentrum gegen die KSG Georgenhausen (10.) nahezu über, konnte aber am Ende einen 2:0-Erfolg einfahren.
Die TSG startete gut in die Partie und machte genau dort weiter, wo sie gegen den KSV Reichelsheim aufgehört hatte: in der Offensive. Robin Friedrich hatte so bereits in der vierten Spielminute den Führungstreffer auf dem Fuß, doch sein Schuss wurde geblockt. Auch in den Folgeminuten agierten die Kurstädter feldüberlegen, doch sowohl Sebastian Kraft wie auch Wladimir Jakovenko vermochten gute Torgelegenheiten nicht zu nutzen.
Mit dem einsetzenden Dauerregen ab der 15. Spielminute schienen die Kurstädter dann aber ihr Pulver verschossen zu haben, denn ab diesem Zeitpunkt spielte fast nur noch die KSG. Diese wusste jedoch bis zur 35. Minute vier hundertprozentige Torchancen nicht im Bad König Tor unterzubringen. Wohl beeindruckt durch den ansehnlichen Offensivfußball der Gäste, gelang den Bad Königern in dieser Zeit wenig bis gar nichts, die Hintermannschaft präsentierte sich alles andere als sattelfest und man hatte schlicht und ergreifend Glück, dass die Georgenhäuser nicht schon bis zum Seitenwechsel für klare Verhältnisse gesorgt hatten. Das 0:0 zur Pause aus Bad Königer Sicht: schmeichelhaft.
Auch nach dem Wiederanpfiff blieb zunächst die KSG am Drücker, scheiterte aber auch hier ein ums andere Mal an Bad Königs Schlussmann Urs Herrmann. Auf regennassem Untergrund war von Spielaufbau, Kombinationssicherheit und Passgenauigkeit in Bad Königs Reihen weiterhin keine Spur, Georgenhausen präsentierte sich hingegen weiterhin spielstark und torgefährlich.
Wie aus dem Nichts fiel so Bad Königs Führungstreffer in der 65. Minute durch Nico Austein, welcher abgezockt eine noch abgefälschte Hereingabe von Spielgestalter Ioannis Apostolidis über die Linie drückte und den Spielverlauf dadurch auf den Kopf stellte.
Angetrieben durch dieses unerwartete 1:0 konnten die Kurstädter in der Schlussphase die Begegnung wieder ausgeglichener gestalten, denn auch die nun umgestellte Verteidigung (Robin Friedrich rückte in die Viererkette) sowie das neu formierte Mittelfeld (Sebastian Kraft spielte nun den Abräumer) präsentierte sich fortan wieder druckvoller.
Ein Pfostenkracher in der 80. Minute demoralisierte die Georgenhäuser dann völlig, denn dadurch war auch dem letzten Zuschauer klar, dass der KSG an diesem Tag einfach kein Treffer gelingen sollte.
Der eingewechselte Manuel Ehrhard war es dann auch schon im direkten Gegenzug, welcher auf Zuspiel von Wladimir Jakovenko aus gut 20 Metern das Leder ansatzlos ins Tor zimmerte und mit dem 2:0 für die Vorentscheidung sorgte. Zwar verpassten es Fatih Yarar und Wladimir Jakovenko kurz darauf noch gegen resignierende Gäste das Ergebnis zu erhöhen, doch wären weitere Treffer zu Gunsten der TSG wahrlich auch zu viel des Guten gewesen.
Mit viel Dusel, aber auch durch unbändigen Siegeswillen, Kampfbereitschaft und eine geschlossene Mannschaftsleistung gelang so trotz eines klaren Chancenminus nach 90 Minuten Abstiegskampf ein ganz wichtiger Erfolg im Rennen um den Klassenerhalt. Vor dem letzten Pflichtspiel im Jahr 2011 am kommenden Sonntag, dem 11.12.2011 um 14:00 Uhr, beim ebenfalls abstiegsgefährdeten TSV Lengfeld (9.), machte man dadurch deutlich, dass mit der TSG Bad König in der Kreisoberliga endlich wieder zu rechnen ist.

Aufstellung TSG: Herrmann, Schäfer (Yarar, 60.) Ebert, Ribeiro (Klock, 70.), Steiger, Friedrich, Apostolidis, Carbuga, Jakovenko, Kraft, Austein (Ehrhard, 80.)


Lengfeld - TSG 1-1

Spieltag 20

Gerechte Punkteteilung zum Jahresende - 1:1 in Lengfeld

380 Minuten hatte die Abwehr von Kapitän Raimund Ebert den gegnerischen Angriffsbemühungen zuletzt standgehalten - 381 Minuten hätten gereicht, um den vierten Dreier in Folge einzufahren: Doch eine Nachlässigkeit in der Nachspielzeit bestrafte die Kurstädter bitter und bescherte "lediglich" ein 1:1-Unentschieden beim TSV Lengfeld (9.).
In einer insgesamt schwachen Begegnung war zunächst die TSG am Drücker und präsentierte sich feldüberlegen. Richtige Torchancen blieben jedoch Mangelware. Zwar waren die schnellen Außen Fatih Yarar und Onur Carbuga ebenso wie das zentrale Mittelfeld um Sebastian Kraft und Ioannis Apostolidis stets darum bemüht, die Sturmspitzen Nico Austein und Wladimir Jakovenko einzusetzen, allein Zählbares sprang nicht heraus: Oftmals fand der entscheidende Pass nicht sein Ziel, so dass man es mit zunehmender Spieldauer aus der Ferne probierte, hierbei aber ebenso erfolglos blieb.
Gut nur, dass es den ebenfalls abstiegsgefährdeten Gastgebern nicht anders erging: Die hervorragend gestaffelte Abwehrkette, namentlich Jochen Schäfer, Raimund Ebert, Robin Friedrich und Stefan Steiger, ließ nämlich in den ersten 45 Minuten keine echte Torchance zu.
Auch nach dem Wiederanpfiff lief es lange Zeit auf eine Nullnummer hinaus: Beiden Teams konnte man dabei wahrlich nicht Kampfgeist und Siegeswillen absprechen, allein die Mittel fehlten auf dem schmalen Geläuf, um zum Erfolg zu kommen. Erst durch die Hereinnahmen von Manuel Ehrhard, Holger Klock und Toni Angelov bekam die TSG in der Schlusshalbestunde wieder etwas Aufwind. Von Wladimir Jakovenko wunderbar in Szene gesetzt, war es so auch in der 82. Minute der eingewechselte Routinier Toni Angelov, welcher den ersten Hochkaräter auf Seiten der TSG auch gleich zu nutzen wusste, als er das Leder geschickt zur viel umjubelten 1:0-Führung über die Linie drückte.
Durch einen Kraftakt hoffte man den Führungstreffer im Anschluss über die Zeit zu retten, präsentierte sich im Mittelfeld aber nicht immer auf Ballhöhe, so dass man förmlich um den Ausgleichstreffer bettelte: Lengfeld kam nun fast im Minutentakt vor das Bad Königer Gehäuse, wusste das Leder aber zunächst nicht im Tor unterzubringen. So rechnete eigentlich schon jeder mit einem weiteren Sieg der Kurstädter, als diese sich dann doch noch in der Nachspielzeit die Butter vom Brot nehmen ließen: Zu weit aufgerückt wurde man dabei klassisch ausgekontert und verpasste durch das letztlich aber gerechte 1:1-Unentschieden den vierten Sieg in Folge.
Nach einer turbulenten Hinrunde mit Höhen und Tiefen verabschiedet sich die TSG Bad König so mit 22 Punkten und 27:36 Toren auf Platz elf in die Winterpause: Auch wenn der Weg zum Klassenerhalt noch ein langer und steiniger sein wird, kann man nun erst einmal relativ beruhigt Weihnachten feiern. Regeneriert und evtl. auch auf der einen oder anderen Position personell verstärkt wird man dann am Sonntag, dem 26.02.2011 um 14:30 Uhr, bei der Spvgg. Groß-Umstadt (14.) im nächsten Sechs-Punkte-Spiel auf Tore-Jagd gehen. Weitere Infos unter www.tsg-badkoenig.de.

Aufstellung TSG: Herrmann, Steiger, Friedrich, Ebert, Schäfer (Angelov, 75.), Carbuga, Yarar (Ehrhard, 60.), Kraft, Apostolidis, Jakovenko, Austein (Klock, 55.)